Samstag, 17. Dezember 2016

Abschlusspräsentation



Seit ein paar Tagen schon will ich nun, ein Jahr und ein ein paar zerquetsche Wochen später nochmals auf meine Abnahme eingehen.
Seit ein paar Wochen hab ich nun nichts mehr dazu geschrieben, ausser hin und wieder auf Instagram, aber da ja hier viele mitlesen, denen dieser Kanal versperrt ist gibt es hier nun einen Abriss der letzten Wochen, und damit denke ich werde ich die "heisse Abnehmphase " auf meinem Blog beenden. Allerdings kann es doch sein, das ich hin und wieder etwas dazu schreiben werde, denn ich blogge nicht nur ausschliesslich über das nähen sondern auch gern mal über andere Sachen. Ich habe mich noch nie als reines "Nähblog" betrachtet, das mal vorweg....

Aber es schleppte sich...wie gut das nun gestern dieser Bericht von Meike erschien, oder jener hier von M....das gibt mir doch tatsächlich noch einmal Aufwind öffentlich Stellung zu beziehen.

Ein Jahr ist vergangen, seit ich mich auf den Weg gemacht habe, in ein starkes und kraftvolles Leben. Und ohne Dauerschmerzen. Darauf freue ich mich tatsächlich jeden Tag. Ich habe schon in älteren Berichten darüber geschrieben, das ich sehr froh bin, das die Rechnung Schmerzfrei durch Gewichtsreduktion aufgegangen ist. Täglich freue ich mich daran, das ich aktiv am Leben und auch mit Sport meinen Tag bestreiten kann. Ich schrieb auch schon öfters darüber was das mit mir macht, und schrieb ebenso darüber was es wohl anscheinend mit anderen macht, wenn man etwas treibt was der andere nicht so nachvollziehen kann...

                                           gefotoshoppte Durchschnittsfrau frisch vom Selbstotimierungslauf

Die wichtigste Lektion aber, die ich tatsächlich diese Jahr gemacht habe, war die der Toleranz.
Meine eigene , und auch die der anderen.
 Ich habe gelernt, das Menschen, und vorallem Frauen die sagen sie seine tolerant, eben gar nicht tolerant sind. Da werden Dinge postuliert, die in keiner Weise auch nur annähernd so verstanden und gelebt werden. Da wird bekriegt, beleidigt, gekränkt was das Zeug hält. Am besten wirft man alle ach so toleranten Vorurteile in einen Topf und kocht ordentlich durch, auf das es garantiert jedem schmeckt.Und garniert das alles mit dem Schlagwort des Feminismus.

                                                    handelsübliche Denkschublade ziemlich müllig

Die oben genannten Berichte decken folgedessen auch alles ab, was ich persönlich selbst erlebt habe. Und das nur aufgrund einer äusseren Veränderung. Das ist beschämend und lächerlich. Wer das halten einer Diät als Antifeministschen Akt versteht, hat von Feminismus leider absolut keine Ahnung.Wer das ändern der Lebensgewohnheiten als Angriff für seine eigene persönliche Lebensituation empfindet, für jene ist dieser "sogenannte " Feminismus nur eine weitere Schublade in der man und frau es sich gemütlich einrichten kann. Und die man bei Bedarf aufzieht und ein bisschen drin Unordnung macht.  Aber ein Verlassen dieser Gedankenschublade ist leider nicht drin... Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe auch hin und wieder Schubladen. Aber in diesem JAhr hab ich doch auch gelernt, das es ganz gut ist, sie mal auszukippen und mal ordentlich drin aufzuräumen. Wenn man das nicht tut, droht nämlich ein sogennater Backlash...

                                                      noch mehr Schubladen. Für jeden die passende ...



Ich habe gelernt das es den sogenannten "Nähnerdflausch" nämlich gar nicht gibt, der gern hin und wieder so gerne genannt wird...zumindest dann nicht mehr, wenn da jemand am Selbst und Fremdbild kratzt.
 Nicht nur das man sich von einer sogenannten " Feministin " an einem Bloggertreffen dumm anmachen lassen muss aufgrund der jetzigen Kleidergröße,
noch das es "Coachingpersonal" gibt, das ganz einfach mal auf allen Kanälen den Kontakt abbricht, weil man nun eine " Verräterin " ist, weil man keine Lust mehr hat krank zu sein, und die Lebensgewohnheiten ändert.
Wie gesagt, das passiert nicht nur hier im Netz, das ist leider auch gehäuft in meinem Umfeld passiert. Manch eine "Diät" hat nicht nur eine Überprüfung von einigen Lebensumständen als Begleiterscheinung, sondern auch von großflächigem Ausmisten. Und das nicht nur von Kühlschrankinhalten.
Ich habe keine Lust mehr vorgekochte Suppen zu fressen, die irgendwer für mich so fürsorglich gekocht hat, und ganz genau weiß was ich so brauche.
Ich habe tatsächlich erkannt, das es ziemlich viele Leute gibt, die gerne für einen Kochen, damit man immer schön brav aufisst, und keine dummen Fragen stellt...

Ich habe keine Lust mehr mir von anderen sagen zu lassen dies, das und jenes , nur dann bist du richtig. Genau das implizieren nun auch diese oben genannten Aussagen...Nicht nur das da nicht mal nur ein Gericht gekocht wird, nein es wird alles mit einander verknüpft was gar nicht mit einander zu tun hat.
Gesundheit hat nichts mit einer feministischen Grundeinstellung zu tun. Und Sport treiben erstmal nichts mit Wirschaftsankurbeln oder ein Verlassen der Vielfaltigkeit.
Diese Schubladendenken von :
 der ist das dann muss das so, und die macht das , dann ist das wohl so,
 mag in erster Linie einfach strukturierten Menschen dazu dienen ein Raster abzustecken, und somit auch Handlungsstrategien zu erhalten weil sie erstmal gar nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Das darauf dann aber ein Diskurs stattfinden sollte, um seine eigenen Regularien der Überprüfung zu stellen und sein Weltbild zur Disposition zu stellen um sich auch gesellschaftlich und persönlich weiterentwickeln zu können, scheint im heutigen Zeitgeist nicht willkommen zu sein.
Toleranz beginnt nämlich genau da, wo es für den einzelnen etwas unbequem wird.
Toleranz ist das aktzepieren das stricken nichts damit zu tun hat mit einem völlig veraltetem Frauenbild das aus der Romantik ! heraus resultiert...
gerne kochen ist nicht per se eine Qualität von einem dummen Hausmütterchen. Und arbeiten als Frau und gleiches Gehalt fordern hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Der Kerngedanke soll doch einfach auch sein : sei der der du bist, und schau auf dich selbst und nicht dauernd nach anderen. Wenn jeder mehr bei sich bleiben würde, wäre die Welt eine bessere.

So weit sind wir aber alle noch lange nicht, solange persönliche Entscheidungen politisiert , degradiert und beschnitten werden, oder noch schlimmer für die eigenen Sache instrumentalisiert werden. Schlimm das...Das hat nichts mit freiheitlichem Denken zu tun.
In einer Zeit in der nicht nur die Welt unübersichtlicher , nicht mehr schwarz und weiss ist, nicht mehr nur in gut und böse geteilt werden kann, kann ich nur mit meinem eigenen Kopf und mit meinem eigenen Handeln Klarheit schaffen. Das habe ich begriffen in den letzten Monaten. Mein eigenes Tun und meine eigene Handarbeit sind Entscheidungen die mich frei machen von Stigmatisierungen und Begrifflichkeiten.
Wer Schubladen braucht um sich sicher zu fühlen, bitteschön, it's your turn and choice.
Ich habe meine eigenen Entscheidungn getroffen, das da das eine oder andere zu Bruch geht, nehme ich gerne in Kauf. Wenn auch etwas traurig...

Da wird dann auch gerne mal behauptet das man als Frau in dieser Gesellschaft sichtbar wird wenn man die Körpernormen verlässt , und an Umfang zunimmt. What the hell ist das ?
Ich sehe eigentlich immer den Leutchen ins Gesicht, erinner mich an blitzende Augen, an die Aura oder erinner mich an Nasen. Und meistens bleibt für mich jemad sehr sichtbar oder im Gedächtnis wenn die Inhalte interessant waren, die sich im Gespräch ergeben haben, da ist mir doch die Körperform wurscht. Wenn nur dicke Frauen als Feministisinnen whr genommen zu werden, muss ich mich fragen was wohl eine Simone Beauvoir dazu gesagt hätte. Oder eine Coco Chanel ? oder vielleicht auch eine Susan Sonntag ?  Sind diese Frauen unsichtbar, weil sie dünn sind ?
Das ist doch totaler Mumpitz....

Für mich ist das alles nur Geschwurbel ohne Inhalt, Polemik auf unterstem Niveau und Frauenbashing gepaart mit Frauenhass und Meinungsmache.

Das es einen Trend gibt sich gesünder zu ernähren, ist unbestritten. In undurchsichtigen Zeiten sehnt man sich nach Übersichtlichkeit. Und in Kapitalistischen Zeiten sehnt sich mancher nach Geld und will Dinge verkaufen die die Menschen nicht brauchen. Das erklärt den Trend ums Clean eating genauso wie der Hype um Nahrungsergänzungsmittel. jeder will das beste, für sich und vielleicht auch mal für andere. Das angebliche Feministisinnen genau ins gleiche Horn blasen und ihre Produkte genau gleich verkaufen wollen, nämlich nur mir der einzigen Wahrheit, ist dem Zeitgeist zuzuschreiben und einer Darstellungskultur. des lautesten Affen.
Wer am lautesten schreit, und möglichst viele Vorurteile Gürtelschnallentief setzt, wird am besten gehört.

Und wenn ich dann noch lese, das die Selbermacherinnen ihre Ideale verraten, weil sie sich nicht mehr nur mit dem Beschäftigen von Schnittmustern öffentlich äußern, ist das nur eins : Dumm und einfältig. Jeder entscheidet für sich selbst mir was er seinen Blog füllt.
Es ist überheblich das andere sich erdreisten mir und meinem Blog eine Rolle zuzuschreiben.

Ich blogge schon ewig, und ich und mein Blog haben sich schon mit vielen Themen beschäftigt. Unteranderem auch mit häkeln, basteln und gerne auch mal mit Selbstaktzeptanz.
Bei wem nun Selbstaktzeptanz bei welchem Körpergewicht anfängt, oder welche Fertigkeit man ausübt ist doch eher zweitrangig.Jeder kann schliesslich für sich selbst entscheiden was,wie und wo er was,wie und wo will.
Ob ich das gut oder schlecht finde hängt dann von meinem eigenen Toleranzlevel ab.
Hauptsache ich bin selbst zufrieden, und muss nicht andere in Schablonen pressen sondern bleibe vorallem erstmal eins :
Bei mir !

Das schliesst für mich auch den Kreis des Selbermachens und des Selbertuns. Nur wenn ich lerne auch mal über den Tellerrand zu schauen, auch wenn es schmerzvoll ist, kann einen doch nur weiterbringen.
Ich sehe dieses Ganze auch zu einem grossen Teil als Bewusstseinsschulung :
Brauche ich diese oder jenes nun wirklich ?
kann ich es selbst nicht auch besser herstellen.?
Und dann ist es doch egal ob es sich um ein Kleidungsstück, ein Strickpulli oder einer Mahlzeit handelt.
Und nein, in diesen Zeiten ist es nicht leicht sich für das eigenen und richtige zu entscheiden. Ständig muss überprüft werden, und ständig muss auch diese Disziplin gübt werden. Ob es Sport, Essen oder Konsum oder Meinungsverhalten ist. Demut fällt mir da ein. Demut für die Dinglichkeit und Persönlichkeit in der Welt. Wenn ich mit mir sorgfältig umgehe, gehe ich dann nicht auch sorgfältiger mit anderen um ?
Wohl kaum. Denn es ist beides anstrengend, und das andere eben mehr..

Damit schliesse ich auch meine öffentliche Auseinandersetzung mit diesem Thema ab. Ich bin froh dieses Buch gefunden zu haben. Und ich finde es gut wenn mir Frauen schreiben sie fühlen sich durch mich motiviert mehr nach sich selbst zu schauen, und sich nicht zerreiben zu lassen in einer Welt die per se immer noch nicht ganz feministisch durchdrungen ist. Wenn ich im kleinen Anfangen kann : Nein zu sagen, kann ich es eines Tages vielleicht auch im Grossen.
Wenn ich darüber nachdenke ob mir das jetzt gut tut zwischen all den Verplichtungen, und mich dann bewußt für etwas entscheid, bin ich auf einem guten und freiheitlichem Weg.
Ich finde es nicht bedenklich wenn sich Frauen gegenseitig ermuntern und bekräftigen etwas für sich zu tun. Das hat nichts mit Selbstoptimierungswahn zu tun, sondern mit Achtsamkeit und Fürsorglichkeit dem eigenen Ich gegenüber.

Ich halte seit Sommer übrigends erfolgreich meine 85 Kilo. Bei einer Größe von 1,76cm sind das laut irgendwelcher BMI Tabellen immernoch Übergewicht. Ich trage nun Kleidergröße 42/ 44 und bin also laut WHO im Übergewicht. Als persönliches Ziel, das ich aber für relativ unrealistisch zum Halten halte wäre die 80 Kilo. Da müsste ich die Schlagzahl des Sports auf mindestens 1,5 Stunden pro Tag erhöhen, dazu mag ich gerade konträr aber gerne zu arg auf dem Sofa sitzen und hausmütterlich stricken. Ob ich diese Ziel im neuen Jahr in Angriff nehme ? Warscheinlich ist das schon. Insgesamt habe ich knapp 56 Kilo abgenommen, bei damaliger Kleidergröße 54/56.
Ich habe nach wie vor eine Schwäche für profanen Landfrauenkuchen, und Energieriegel nehme ich immer  noch nicht zu mir, denn eigentlich will ich ja ganz weg von vorgefertigter Nahrung. Das gelingt in der industrialisierten Welt nie ganz...da arbeite ich dran.

Meine Maße für die ganz versessenen Körpervergleicher :
Von Oberweite 128 auf 103
Taille von 118 auf 88
Hüfte von 138 auf 102

es fällt auf :
ich war schon immer gleich gebaut im Verhältnis...


Ich geh jetzt laufen. Ist gut nämlich für die Kopf....

Bleibt tolerant ! vor allem zu euch selbst !

Kommentare:

  1. Liebe Stella, vielen Dank, dass du über deine Abnahme bloggst bzw. gebloggt hast. Mir hast du damit gut getan. Ich schätze Blogs, die vom echten Leben berichten. Tja, der Nähnerdflausch... sei wie du bist aber wehe du bist anders. Wenn ich lese, dass der MMM ein politisches und gesellschaftskritisches Statement sein sollte, bin ich gerade froh, dass ich meinen Blog stillgelegt habe. Ich Naivchen habe das doch tatsächlich gemacht, weil ich gerne nähe. Mach dein Ding und pfeife auf das was dir nicht gut tut! Liebe Grüße Isabell

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    1. Isabell, ich bloge auch nur weil ich gern nähe. Und stricke. Und hin und wieder versuche schöne Fotos zu machen -auch mal von Mahlzeiten.
      Und ohne dies blogen hätte ich so viele nette Menschen nicht kennengelernt
      lg monika

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    2. Das geht mir doch genauso :) Unsere Nähkränzchen stehen nicht zur Disposition.

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  2. Hallo und hiu, da hast du noch mal Dampf abgelassen. Finde ich aber richtig gut! Und in vielem, was du schreibst, finde ich Gedanken und Überlegungen von mir selbst wieder.
    Ich finde, du hast ein sehr erfolgreiches Jahr hinter dir und allen Grund zufrieden und stolz auf dich zu sein!
    Bleib dir weiterhin treu.
    Alles Gute.

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  3. Dank für deinen Post. Ich hatte mich auch schon geärgert, aber mal wieder nichts gesagt.
    Ich hätte vorher nicht geahnt, wie sehr ich einen Nerv treffe, wenn ich auf einmal beschließe, zusätzlich zu viel Sport wegen der Gesundheit auch noch weniger zu essen, damit ich ohne zu schnaufen einen Berg hochkomme.
    Auf der anderen Seite ist kein Asthma und Schmerzfreiheit eindeutig mehr wert als dummes Gerede...

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  4. Liebe Stella, ich kommentiere jetzt doch bei dir, auch wenn ich schon fast ein bisschen paranoid werde, bei dem ganzen Geraune und der Andeuterei - nicht bei dir, in den anderen Texten. Ich fühle mich bestätigt darin, dass ich nur noch mit geschütztem Account und gar nicht mehr in Blogs poste. Es gibt da ja auch immer das praktische Entfolgen-Knöpfchen, wenn man was nicht lesen will. Was ich aber eigentlich sagen will:
    Du bist ein Schatz, bleib so! Alles Liebe! Catherine

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  5. Liebste Stella,

    in vielen Dingen hast du mir sowas von aus der Seele gesprochen. Vielen vielen Dank dafür! Catherines Rat habe ich heute doch tatsächlich schon befolgt...

    Ich verneige mich zutiefst vor dir, deiner Leistung, deinem Schneid und deiner Fähigkeit, Klartext zu sprechen. Ich bin sehr froh, dich zu kennen und dich - so hoffe ich doch - meine Freundin nennen zu dürfen.

    Bleib so!

    Dicke Umarmung
    Julia

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  6. Meine beste Stella,

    erstmal: hau mich, ich melde mich viel zu selten bei dir. Aber nicht so dolle, ich bin nicht so sportlich wie du und Sportlichkeit schüchtert mich sehr ein :-)

    So. Ja. Hmm. Ehrlich gesagt, ich verstehe Bahnhof. U-Bahnhof. Mir kommt es so vor, als ob hier zwei verschiedene Seiten über zwei verschiedene Dinge schrieben ... nun habe ich nicht mitbekommen, wer wann wo und wie über seine Abnehmerei geschrieben haben mag, ich habe es nur von dir und einer anderen gelesen und gewußt. Nehme ich die mir bekannten Beispiele, dann unterscheidet sich eure Art der Erzählung doch sehr von dem, was man vielleicht in manchen hippen Modebloggerinnenkreisen schon mal sah: Probier dies, probier das, komm, du schaffst das auch, Kleidergröße 32 bis zu Fashion week ist ein Klacks, wenn du nix mehr isst ...
    Ich fand es ziemlich großartig, dass du deinen Wunsch nach Veränderung öffentlich gemacht hast und dir so zwar Ansporn geholt hast, aber auch mit möglicher Kritik rechnen musstest. Das Ergebnis spricht für sich, wenn du deine Ziele erfüllt siehst. Verzeih, wenn ich dich anders wahrgenommen habe, aber ich ging nie davon aus, dass du abnehmen wolltest, um vor dem Rentenalter noch mal einen Supermodel Konkurrenz zu machen oder zur Mrs. Dorf gekrönt werden wolltest. Auch wage ich zu sagen, dass ich immer den Eindruck hatte, dass dir dein Umfeld in der Hinsicht egal ist. Ehrlich gesagt, bin ich gerade so voll von allem, dass ich gar nicht weiß, was ich schreiben oder sagen will :-D,
    Während ich das schrieb, habe ich eine ganze Packung Vanillekimpferl verdrückt, die ich sehr genossen habe und für die ich dennoch heute und morgen ein wenig bezahlen werde: mit einer kleineren Portion beim Abendessen und einem Süßigkeitsverbot morgen. Weil ich nämlich mit meinen 7 Kilo weniger in diesem Jahr einfach wieder mehr ich selbst bin, auch wenn das für andere lächerlich sein mag. Weil ich nämlich zu schwach war, um diese 7 Kilo die Treppe in einem Zug hoch zu bekommen und ich das früher verhasste Dünnsein als wesensprägend zumindest akzeptieren gelernt habe. Weil ich es als viel zu anstrengend empfand, immer überall alles aufzuessen, nur um mir dumme Sprüche zu ersparen. Und 1000 alberne Gründe mehr, die ich leider politisch nicht rechtfertigen kann. Ich bespiele halt andere politische und feministische Felder.
    Entschuldige, ich habe mich gehen lassen und wollte dir nur sagen: Dein Blog, deine Regeln. Dein Körper, deine Schönheit. Sei umarmt!

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  7. Liebe Stella,
    vielen Dank für das Posting. Ich habe genau die gleichen Gedanken beim Lesen der anderen Beiträge und hoffte, dass sich jemand aus der Selbstoptimierungsszene zu Wort meldet. (Ich habe kein Blog und kein Twitterkonto) Ich bin über deinen und einem anderen Nähblog auf das Buch aufmerksam gemacht worden und froh das ich es gekauft habe. Ich bin zwar bis jetzt noch nicht so erfolgreich wie du aber auf gutem Weg. Und ja mir hilft das ungemein, dass du und andere neben den Näh- und Strickthemen auch Sport- oder Essensfotos postet. Als Motivation. Mach bitte weiter so. Nächste Woche ist ein anderes Thema dran.
    LG Conny

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  8. Liebe Stella, bei mir breiten sich lauter ????????? aus. Ich kann das gar nicht verstehen.
    Jede schreibt und zeigt was und wo sie möchte. Jede kann lesen was und wo sie möchte.
    DU hast meinen allergrößten Respekt und ich finde es sehr sehr bewundernswert was du erreicht hast. Es geht ja nicht um Kleidergröße sonder Körpergewicht das nicht mehr vorhanden deiner Gesundheit dient. Das finde ich toll, vor allem weil es nicht so ein Schlankheitswahn und Hungerwahn ist.
    Dein Blog. Dein Instaaccount. Du schreibst. Wer lesen will liest. Wer nicht lesen will eben nicht. Ich lese auf alle Fälle.
    Und du musst dich deshalb vor niemadem rechtfertigen.
    Zudem ich es sehr toll fand, dich in Würzburg getroffen zu haben und auch ein wenig geredet haben.
    liebe Grüße
    Monika

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  9. Hallo, ich habe dich immer *leise* verfolgt, gar nicht aufgefallen, oder? Ich finde es toll was Du geschafft hast, deine Disziplin ist einfach der Hammer und unsere Gesundheit sollte es uns wert sein, auch mal über den Tellerrand zu schauen! Ich weiß von wem du schreibst und ich habe kopfschüttelnd den Beitrag gelesen und es gibt halt immer zwei verschiedene Menschen *die einen die eine Veränderung wollen und die Disziplin dazu haben* die anderen die sich eine Veränderung nicht eingestehen wollen und sich vieles auch einfach schön reden! Dann die, die wollen aber die Disziplin fehlt (dazu zähle ich) Klar gibt es auch noch andere Typen Mensch - aber das viel mir so ein! Wenn DU dich wohl fühlst ist doch alles gut! Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit! Liebe Grüße Patricia

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  10. Na, da ist ja wieder was los! Ich kann das alles irgendwie so gar nicht verstehen, du hast abgenommen, siehst richtig gut und gesund aus, dir geht es viel besser als vor einem Jahr und jetzt hast du feministische Werte verraten? Also ehrlich wie kleingeistig ist das denn? Ich finde du kannst zu Recht stolz auf dich sein und ich hatte nie den Eindruck dass du diesen Weg veröffentlicht hast um "Applaus" zu bekommen. Ich hoffe ich kriege auch noch mal die Kurve mehr Sport zu machen, denn ich möchte auch einfach mehr Kraft und Ausdauer haben. Ich hoffe weiter über deinen Weg zu lesen!
    LG Frauke

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  11. Was mich am meisten gewundert hat ist, dass das Nähen von Kleidung politisch sein soll und etwas mit Feminismus zu tun haben soll. Ich war bisher eigentlich der Meinung, das es sich hiebei um ein Hobby handelt, das einfach Spaß macht.
    Mit welchen anderen Themen man sich öffentlich im Internet beschäftigen möchte, ist doch wirklich jedem selber überlassen, egal ob es sich um z.B. Alltagsleben, Politik, Gärtnern, Fotografieren oder eben auch Abnehmen handelt und man muss auch nicht immer derselben Meinung sein wie der Blogauthor. Diskussionen im Internet finde ich aber schwieriger als im realen Leben, da es dabei häufig zu Missverständnissen kommt, daher lasse ich das online in der Regel einfach sein.

    Übrigens finde ich es toll, mit welchem Elan Du Deine Dir gesteckten Ziele erreicht hast.
    Grüßle Bellana

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  12. Liebe Stella, wir kennen uns nur über die Blogs und Medien, aber ich bin seit einem Jahr begeistert von dir und deinem Durchhaltevermögen und ich weiß, wie schwer dieser Weg ist und ziehe ständig den Hut vor dir und hab dich immer als Vorbild im Kopf, wenn sich meine abgenommenen 7kg wieder leise anschleichen wollen. Diese ganze komische Diskussion verwundert, bestätigt aber auch mein im letzten Jahr zunehmendes Abstandnehmen von Twitter und so manchen Menschen. Jedem seine Meinung, mir mit dem Erfolgenknopf meine Ruhe. Jeder hat es selbst in der Hand, sich seine Bubble so zu gestalten, wie es ihm/ihr beliebt, ohne andere angreifen zu müssen. Dein Posting lässt mich nochmals den Hut ziehen, klar, deutlich, direkt. Danke und mach weiter so.

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  13. Ich bewundere dich. Nicht weil du dich meinem Gewicht annäherst (das ich mir nicht ausgesucht habe und das ich auch niemandem empfehlen kann, aber das ist einen andere Geschichte) sondern weil du fantastisch strickst, toll nähst und vor allem weil du dir überlegt hast was dir gut tut und wie du dein Leben so verändern kannst dass du mehr Power hast und mit dir zufrieden bist.
    Es gibt schon genug griesgrämige an anderen rumkritisierende Stubenhocker auf dieser Welt.
    Ich müsste dringend mehr Sport treiben und immer wenn ich bei dir lese dass du dich trotz Mistwetter "rausgetraut" hast gibt mir das zumindest einen kleinen Motivationsschub. Weiter so!
    Lieber Gruß
    Elke

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  14. Liebe Stella,
    auch ich bin eine sonst stille Mitleserin. Und da du hiermit ja wie du schreibst deine Berichterstattung über die Abnahme nach ca einem Jahr beendest wollte ich mich bedanken. Vor allem durch dich habe ich das Fettlogik Buch ein zweites Mal gelesen und endlich umgesetzt (ich habe das erste mal seit 10 Jahren [mittleres] Normalgewicht, dafür waren -10 kg erforderlich) . Ich mag die Mischung über die du schreibst und die du auf Instagram zeigst - nähen, stricken, essen, Sport... Dass es jetzt eine solche Konfrontation unter den deutschsprachigen Nähbloggern wegen des Themas Abnehmen und Feminismus gibt, erstaunt mich sehr, da du in meinen Augen immer sehr ehrlich und nicht wertend aufgetreten bist. Also eigentlich gab es da wenig Angriffsfläche... Wie dem auch sei: ich bewundere dich für das, was du in dem vergangenen Jahr erreicht hast (sowohl deine Näh- und Strickproduktivität als auch das Abnehmen und den Sport).
    Alles Liebe und noch mal ein großes Danke fürs Veröffentlichen und auch für diesen starken Beitrag,
    Malina

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  15. Ach Stella!
    Ganz neutral wollte ich bleiben und gar nicht bei solchen Debatten mitmischen.
    Aber es ist nun mal einfach so: Deine / diese /(unsere) Seite kommt gelassener, wahrhaftiger und weniger verbissen rüber.
    Du hast hier soviele Nägel auf den Kopf getroffen, ich muss mich einfach für deinen Text bedanken und finde leider die Kritikerinnen nicht ganz so entspannt.
    Mir spuken immer die Vokabeln Gesinnungsterrier und Instrumentalisierung durch den Kopf.
    Und weil ich das nicht so mag, klappts nicht mit der Ausgewogenheit.
    Schade um die ganze "Nähnerdflausch-MMM-Community", die ich als stille Mitleserin, die diese Entstehung nur noch nachlesen konnte und nie in den alten Zeiten dabei war,
    gar nicht "richtig" kenne, aber trotzdem betrauern würde, wenn sie den Bach runter geht.
    Sei lieb gegrüsst und komm gut über die zuckrigen Feiertage, die vor uns liegen ;-)
    Stefanie

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    1. PS: "GesinnungsterrIER" ist kein tippfehler; es soll einen kleinen bissigen Hund assozieren und nicht den TERROR ;-)

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    2. Liebe Stefanie. Als Ex MMM Team ist es mir ganz arg wuchtig zu sagen dass diese Diskussion nichts mit dem MMM Team zu tun haben. Da geht es weiterhin um Freude an der Handarbeit. Würde dieser Text der so diskussionsanregend und mir nicht ganz verständlich ist vom MMM Team getragen werden, also von allen, würde er auf dem MMM Blog stehen. Tut er aber nicht oder? Bitte deshalb dort nicht fernbleiben. Denn das sind 2 Paar Schuhe.
      Lg monika

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    3. Liebe Monika,
      Das ist ein bisschen falsch ruebergekommen; ich habe nicht vor, deswegen dem MMM fernzubleiben. Und ich hab euch auch gar nicht alle unter diesen Hut gesteckt.
      Ich meinte eben nur, dass ich die Gefahr sehe, dass durch das politisierende, vereinnehmende manches Schoene einen bitteren Beigeschmack bekommt und dass ueber kurz oder lang deshalb Leute wegbleiben koennten.
      Und das faende ich schade.
      Keine Angst, ich finde den MMM nach wie vor toll und eben gerade nicht so themenuebergreifend, was gut ist.
      LG Stefanie

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  16. Ich glaube ich habe dir schon öfter geschrieben, das ich dich bewundere. Aus vielen Gründen. Ich wiederhole mich gerne. Seit Freitag habe ich eine richtige Wut im Bauch, weil ich die beiden von dir verlinkten Postings so unmöglich finde.

    Bei drehumdiebolzen habe ich jetzt versucht freundlich und sachlich zu kommentieren, was mir immer noch schwer fällt. Ich finde es gehört sehr viel Mut dazu so offen und ehrlich über das Abnehmen und den Weg zum Wunschgewicht zu bloggen wie du es getan hast. Dich oder andere dafür zu kritisieren, weil sie für ihre Gesundheit oder um ihr Bild von Schönheit und sich in seiner Haut wohl fühlen erreichen möchten anzugreifen, empfinde ich als einen starken Eingriff in die Intimsphäre. Verrat und Feminismus in einen Topf zu werfen macht mich sprachlos. Ich habe fast das Gefühl hier wurden verzweifelt Argumente gesucht was kurz zusammengefasst nichts anderes als Neid ist.

    Viele bewundern dich für deinen Weg, den du gewählt hast, für deine Willenstärke. Du hast bei vielen, auch bei mir einen Stein ins Rollen gebraucht. Und wo es Bewunderer gibt, gibt es auch Neider.

    Für mich war das Nähen immer ein Hobby und nie mit politischen Gründen verbunden.

    Leider hast du wohl recht, den Nähnerdflausch gibt es nicht, oder nur im kleinen Kreis. Morgen früh geh ich erst mal laufen, schon allein aus Trotz :)
    Bleib wie du bist.
    Lg Mathilda

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  17. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, etwas zu ändern und das dann auch so erfolgreich umzusetzen.
    Die o.g. Beiträge habe ich auch gelesen und mich sehr gewundert, allerdings bin ich nicht bei Instagram und Twitter. Aber was ich nicht lesen möchte, muss ich doch auch nicht lesen. Nähen war für mich auch nie feministisch und politisch höchstens in dem Sinn, dass ich damit nicht mehr am Klamottenkonsumwahnsinn teilnehmen möchte, weil da am Ende der Kette jemand sitzt, der für 0,80€ pro Stunde arbeitet.
    Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum ich Körpermasse brauche, um wahrgenommen zu werden. Wenn das jemand wirklich braucht, dann macht er in meinen Augen eine ganze Menge falsch.
    Das es allerdings so ausartet, dass Du angemacht und geschnitten wirst, weil Du etwas veränderst, das hätte ich mir nie träumen lassen. Ich habe hier sehr stark den Eindruck, dass Du verschiedenen Menschen gewaltig auf die Füße gestiegen bist, ohne dass Du das so gewollt hast, weil Du gezeigt hast, dass es möglich ist, etwas zu ändern, um Deine Lebensqualität zu verbessern. Was daran Verrat sein soll, erschließt sich mir nicht.
    Ich wünsche Dir weiterhin jedenfalls alles Gute auf Deinem Weg.

    Viele Grüße, Johanna

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  18. Liebe Stella,
    sag mal, wusstest du denn nicht, dass Du Dich mit der Teilnahme am MMM verpflichtest, Dein Gewicht zu (be)halten und niemalsnie abzunehmen? Auf keinen Fall jedoch darfst Du auf Deinem blog darüber schreiben und andere inspirieren und motivieren, sich zu verändern.
    Irgendwie kommt mir grad dieser alte Postkartenspruch in den Sinn, mir scheint, dass ihn doch noch die ein oder andere über der Waage hängen hat: "Wie sähe die Welt ohne Männer aus? Keine Kriege, keine Verbrechen und lauter glückliche, dicke Frauen." Ähm...ja. Genau.
    Diese krude Diskussion macht mir nochmal klar, wie froh ich bin, schon vor Längerem ausgestiegen zu sein und mir so einen Quark nur noch als Zaungast angucken kann. Ein Hoch auf die Oberflächlichkeit von instagram!
    Das Buch Fettlogik hat mir jetzt gar nicht so viel Neues gebracht. Die Grundaussage ist denkbar simpel und banal. Was ich aber interessant finde ist der völlig andere Blick, den die Autorin auf die Gesellschaft wirft, indem sie die weit verbreitete These, dass wir so fixiert sind auf das Dünnsein negiert und das genaue Gegenteil behauptet und, wie ich finde, ganz plausibel macht. Sie zeigt ja recht anschaulich, wie sehr wir uns in unseren Sehgewohnheiten von dem was "normal schlank" ist wegbewegt haben und mittlerweile Gewicht im oberen "Normbereich" oder leichtes Übergewicht als normal schlank ansehen. Was Du auch sagst: Wenn Du nicht so stark abgenommen hättest, wäre Dein jetziges Gewicht, objektiv betrachtet, ein bisschen "zu hoch".
    So wie meines. Ich krieg einfach nicht die Kurve, die eigentlich gewollten 4-5 kg abzunehmen. Hab mir jetzt vor Weihnachten das OK gegeben, so weiterzumachen wie bisher. Aber ab Januar möchte ich das doch nochmal angehen.
    Und dass das sehr weit entfernt ist von dem unterstellten Selbstoptimierungswahn versteht sich von selbst. Wenn ich mich selbstoptimieren wollte, müsste ich mindestens 20kg abnehmen. und wäre noch absolut im Normbereich. Ich bin mir sicher, dass ich dann auch eher komische Reaktionen zu erwarten hätte, es nicht zu übertreiben, wie Nadja Herrmann schreibt.
    Lange Rede kurzer Sinn: Ich kann jedes Wort Deines Posts unterzeichnen.
    Melanie

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    1. Melanie das ist nicht fair. Sorry. Die Diskussion steht nicht auf dem MMM Blog und ich kann mir, da ich die
      Frauen vom Team kenne nich vorstellen dass die Diskussion unter MMM läuft. Das musste ich kurz erwähen denn es sind zweierlei Dinge. Ich denke da schwelt bei einigen vergangenes.
      Lg Monika

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    2. Liebe Monika,
      was meinst Du genau? Dass mich diese Diskussion wieder daran erinnert, dass ich über den Ausstieg froh bin - das meine ich ganz ernst. Und das bezieht sich selbstverständlich nicht auf die, die nach dem Ausstieg kamen.
      Mein erster Satz ist natürlich etwas plakativ, und wenn Du so willst, nicht ganz fair. Da gebe ich Dir recht. Ich hatte tatsächlich auch im Kopf, es zu spezifizieren mit: Wenn Du 2012/13 beim MMM mitgemacht hast... Aber das ist jetzt spitzfindig.
      Ich finde, die MMM-Aussteigerinnen, waren höchst fair, wir haben uns sehr leise und ohne Aufhebens verabschiedet. Diese Diskussion und vor allem: der Ton, die Art und Weise, wie sie geführt wird, gar nicht nur das Thema an sich, weckt bei mir höchst unschöne Erinnerungen an Gegebenheiten, die letztlich zum Ausstieg führten. Es hat was mit okkupieren und vereinnahmen zu tun. Aber vielleicht hätte ich mich gar nicht zu einem Kommentar hinreißen lassen sollen, sondern das Ganze vorbeiziehen lassen.
      Also: Ich gebe Dir recht, die Spitze war unnötig und hier geht es ja auch um Stella.
      Melanie

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    3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    4. "Das Internet erinnert sich noch"? Im Hintergrund zu diesem Kommentar läuft der Imperial March, oder?

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  19. Ich merke gerade, dass ich ganz ganz viel nicht mitbekomme.
    Nähen soll politisch sein? Gröööl!!! Das darf doch wohl nicht wahr sein? Hat das tatsächlich mal jemand behauptet??
    Kicher.... so n Quatsch aber auch!

    Wochenendgrüße von Ellen

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  20. Liebste Stella,

    ich glaube , ich muss zu diesem Thema auch mal was bloggen, so viel schwirrt mir im Kopf rum, ganz vorne mein Erstaunen, wie sehr eine Gewichtsabnahme polarisieren kann. Ich finde deinen Weg nach wie vor klasse, neben deiner (unglaublichen) Gewichtsabnahme spüre ich auch ganz viele andere kraftvolle Veränderungen bei dir.
    "Gesundheit hat nichts mit einer feministischen Grundeinstellung zu tun", so ist es, aber auch mich "nur" schöner fühlen zu wollen hat nichts mit Feminismus zu tun. Ich wurde als junge Frau sehr angegriffen, weil ich mich gerne geschminkt habe, aber doch Feministin war.
    Und ich würde sehr gerne mal mit dir laufen gehen! Ringelstümpfe, wie cool ist das denn!
    Liebe Grüße
    Sabine

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  21. Nur mal auf die schnelle, bin grad unterwegs: toller Text!!! Ich bin so sauer, ich werde mich an anderer stelle auch noch äußern. Was bilden die sich eigentlich ein, gehts noch???
    Sei feste gedrückt!! LG, Katharina

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  22. ...hier sei nur eins gesagt, liebe Stella, du bist mein großes Vorbild in diesem Jahr gewesen - Gesundheit ist das höchste Gut, wie man das feministisch, politisch, nähnerdisch sehen kann, geht mir gerade völlig ab....
    Liebe Grüße
    Beate

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  23. Glückwunsch für die deutliche klare Aussage !
    Leider leben doch viele Menschen in ihrer eigenen Welt und können nicht über sich selbst reflektieren ! Sie bleiben in ihren Schublade und trauen sich nicht diese mal neu zu ordnen.
    Sie haben Angst aus der Norm zu fallen ! Bleib Du selbst und Du wirst ein zufriedener Mensch bleiben ! Da wird es auch Neider geben die aus ihrer Welt nicht herausfinden werden, wenn sie so bleiben wollen !Du gehst einen guten Weg !

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  24. Liebe Stella, grossartiger Post!Bleib und schreib bitte weiterhin so wie Du bist. Mag es den vielzitierten Nähnerdflausch nicht geben,aber eine Person wie Dich durch das gemeinsame Hobby persönlich kennenzulernen war mir z.B. eine große Bereicherung des Novemberwochenendes in der brandenburgischen "Walachei".
    liebe Grüße Dodo

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  25. CHAPEAU !!!
    Ich bewundere Deine Konsequenz auf Deinem langen Weg und in diesem Resümee.
    Die Radikalität, mit der andernorts andere Standpunkte vertreten werden, befremdet mich über alle Maßen. Laß Dich nicht irritieren und hör auf Dich selbst!

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  26. Hallo Stella,

    ich möchte mich nicht inhaltlich äußern - zum konkreten Thema habe ich keine Meinung und ich werde mir wohl auch keine bilden.

    Ich möchte aber aber sagen, dass Dein Text (und auch einige Twitter-Kommentare) auf mich eher abwehrend, patzig & unreflektiert wirken. Verteidigend, als würdest Du angegriffen werden - und als Reaktion greifst Du bewusst andere an. Mit dem Unterton "ist mein Ding, was ich hier mache, ihr könnt mich mal".

    Ja, es ist Dein Ding, was Du hier machst, und ja, man kann Dir dann einfach entfolgen. Aber der Beitrag ist nicht konstruktiv (muss er ja auch nicht sein), sondern er trennt weiter in zwei Lager. Das finde ich schade, dann verkriecht sich nur jede noch tiefer in ihre Filterblase und nichts ist besser.

    Meikes Beitrag finde ich diesbezüglich übrigens auch nicht toll, der von Drehumdiebolzening ist aber reflektiert und greift niemanden an, da bekommt sie zu Unrecht "Haue". Aber vlt lese ich ihren Text auch anders, weil wir befreundet sind & ich ihre Beweggründe eher verstehe als bei anderen Bloggerinnen.

    Vielleicht ist das ein guter Abschluss - wir sind hier alles Menschen und etwas mehr "sich mal in den anderen reinversetzen" würde allgemein gut tun. Den Text hier: http://dasnuf.de/nachtrag-zum-thema-unterschiedliche-meinungen/ (hat nichts mit der aktuellen Diskussion zu tun) finde ich dazu empfehlenswert.

    So, und jetzt muss ich endlich meine Kinder aus den Betten scheuchen und auf Arbeit, aber der Kommentar war mir dann doch noch wichtig :-)

    Liebe Grüße, Frau Lotterfix

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    1. Du kennst also Dr.-Ing. persönlich und gut genug, um beurteilen zu können, daß ihre Sicht der Dinge korrekt ist. Details nennst Du nicht. Zur Erinnerung: Dr.-Ing. mag auch auf Nachfrage nicht erläutern, welche (Art von) Präsenzen ihr mißfallen. Es gibt ein großes kryptisches Geraune über Gesellschaft, Patriarchat, Kapitalismus, Medienunterwerfung und Kate Winslet ist auch schon dabei. Die inzwischen u.a. in den Kommentaren dutzendfach dezidiert aufgezählten gesundheitlichen Gründe für Diäten werden hingegen konsequent ignoriert. Die Skeptikerinnen sollen halt glauben, daß alles richtig ist.
      Du trägst mithin nichts dazu bei, die Situation zu erklären, maßt Dir aber an, die Autorin hier, Stella, zu maßregeln wie ein kleines Schulmädchen und gleichzeitig unterstellst Du ihr, Lagerdenken zu forcieren. WOW !!
      Dieses Flausch-Dings war mir ja schon immer suspekt, aber daß der Empathie-Level bei Null liegt, hätte ich nun doch nicht gedacht.

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    2. Hallo Kim, ich wurde von anderer Stelle darauf hingewiesen, dass mein Kommentar durch die Vielzahl der negativen Adjektive auch angreifend wirkt. Das kann ich nachvollziehen und dafür entschuldige ich mich, mir lag es fern, Stella anzugreifen - mein ganzer Text geht ja darum, dass diese Angriffe kontraproduktiv sind. Ich lasse ihn trotzdem mal stehen, damit die Historie nachvollziehbar bleibt.

      Zur weiteren Klarstellung: ich kann nicht beurteilen, ob Drehumdiebolzenings "Sicht der Dinge korrekt ist". Ich habe lediglich gesagt, dass ich ihre Beweggründe (für den Blogpost) verstehe. Das Ganze Thema Diät und Abnehmen ist mir schnuppe, mir ging es um die Diskussionskultur, das Miteinander umgehen (was für mich nicht gleich "Flausch" ist oder sein muss).

      Das Drehumdiebolzening nicht auf die Gründe für Diäten eingeht, ist übrigens logisch, weil es in ihrem Text nicht darum geht, ob Diäten sinnvoll sind oder nicht.

      Liebe Grüße, Frau Lotterfix

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  27. Liebe Stella, auch von meiner Seite hast du den allergrößten Respekt für deinen Weg. Ich sah deine Beiträge immer als Motivation nie als Bekehrung oder Belehrung und das gefällt mir so. Es freut mich auch, dass du so viel Zuspruch bekommst. Und ich hoffe, dass alle merken, dass beim MMM jede und jede/r willkommen ist, Ob nun gerade ab- oder zunehmend.
    LG Karin

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  28. Ich habe gerade etwas interessantes gelesen und möchte es gerne zitieren:

    "Ich möchte Frauen dazu ermuntern und darin unterstützen, die eigenen Träume zu verwirklichen, die Projekte zu realisieren, für die sie brennen, das Leben zu führen, das sie sich wünschen und das Selbstbewußtsein zu enwickeln, die Frau zu sein, die sie sein wollen. Dabei schließe ich mich ausdrücklich mit ein; denn feministisch zu sein, heißt auch, mich um mich zu kümmern."
    Quelle:
    http://www.crafteln.de/2012/09/feministisches-nahen.html

    Ich gebe allerdings zu dass ich diesen Absatz aus dem Zusammenhang gerissen habe, denn es geht dort um den Platz beim Nähen. Aber die Aussage ist doch sehr interessant.
    Grüße von Defne

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  29. Liebe Stella,

    ich bewundere Dich sehr! Vielen Dank für die offenen Worte! Bitte lass Dich nicht beirren und gehe Deinen Weg weiter, egal wie dieser aussieht. Hauptsache, er ist für Dich richtig! Hat unsere Welt nicht andere Probleme, als die Diskussionen über die Körpermaße unserer Menschen? Sollten wir nicht lieber darüber reden, wie wir dem Leid in der Welt zusammen begegnen können?
    Viel Kraft wünsche ich Dir...

    Christiane

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  30. Ich zolle Dir allerhöchste Bewunderung und den größten Respekt für den Erfolg beim Abnehmen. 56 kg weniger, da ist eine Menge Ballast von Dir genommen, bzw. hast Du Dich mühsam und diszipliniert von einer Menge Ballast befreit. Eine großartige Leistung! So gut das für die Gesundheit, den Blick in den Spiegel, das Stofflager (Du musst ja vieles neu nähen)usw. ist, so schade ist es, dass sich in diesem Prozess auch Menschen von Dir abgewendet haben. Du hast ja schon mehrfach berichtet wie ungehobelt und übergriffig manche Mitmenschen reagiert haben. Mich macht das fassungslos. Deine starken Worte in dem obigen Post zeigen aber auch ganz deutlich wie sicher Du zu Dir stehst und Du all das gut aushalten kannst. Das bewundere ich sehr. LG Kuestensocke

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  31. ach du... vielen dank für diesen post, fürs bisherige mitteilen und motivieren. du machst das so toll.

    frohe weihnachten und ein gesundes gutes neues jahr!

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  32. Gut gebrüllt, Löwe! Dein Blog, Dein Leben, Deine Regeln. Liebe Grüße von Mrs Go

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